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ALIENARE: Neverland

Aus dem schönen Norddeutschland kommen zwei junge Männer, die sich musikalisch ganz der dunklen Seite der elektronischen Musik widmen. Alienare heißt die Formation, die so mancher unter anderem von Touren mit Blutengel und Eisfabrik kennen dürfte, und die nun mit ihrem dritten Langspieler Neverland endgültig das Etikett "Newcomer" abstreifen.

Tatsächlich machen Alienare auf der neuen LP (fast) alles richtig. Kantige Kompositionen treffen auf Ohrwürmer und intelligente Lyrik. Schon der Opener Departure samt humorigem Intro ist ein richtiger Smasher, wie man sich ihn von einer modernen Dark Electro-Formation wünscht. Danach folgt wohl Unfamiliar Skies... An dieser Stelle greift der einzig echte Kritikpunkt an der LP: Frontmann T. Green singt hier (und bei Ghost) zu nah an der Melodie, was zu einer abgehakten und unstimmigen Gesangslinie führt, was - zumindest in meinen Ohren - diese beiden Songs echt schwierig macht.

Lässt man sich davon nicht abschrecken, wird man dafür ansonsten mit allerfeinster Mucke belohnt. Der dritte Titel #Neon ist ein absoluter Tanzflächen-Hit, der hoffentlich von möglichst vielen Szene-DJs ins Set genommen wird! Zahlreiche starke Tracks zieren Neverland, von denen neben #Neon folgende für mich nochmal besondere Leckerbissen sind: Time Machine hat einfach ein cooles Feeling mit einem Hauch EBM in sich. Der Titel Human ist nicht nur musikalisch gut gestrickt, sondern auch inhaltlich pointiert. The Colour Of My Soul mag ich aufgrund der ehrlichen, innewohnenden Melancholie sehr. Und The Deepest Of All Blacks ist dann nochmal eine äußerst tanzbare Nummer, die zudem ebenfalls lyrisch in die Tiefe geht.

Abschließend lässt sich festhalten, dass Neverland im gesamten ein hammerhartes Brett ist, mit zahlreichen Höhen und wenigen, verschmerzbaren Tiefen. Alienare klingen unverbraucht, haben einen hohen Wiedererkennungswert und setzen starke Ideen in noch stärkere Songs um. Wenn hier nicht einer der "Schwarze Szene"-Headliner der Zukunft herangewachsen ist, dann weiß ich es auch nicht... vorausgesetzt natürlich, die beiden Protagonisten bleiben am Ball!

Trackliste
01. Departure
02. Unfamiliar Skies
03. #Neon
04. World Away
05. Time Machine
06. Ghost
07. Human
08. The Colour Of My Soul
09. Never Too Late
10. The Deepest Of All Black
11. Something Like This
12. Arrival

Veröffentlichung: 08.11.2019
Stil: Electro/Industrial/Synth
Label: Team H. Productions
Website: alienare.net
Facebook: facebook.com/ALIENARE/

Alienare: Neverland

28.10.2019 by Otti

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