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KRAYENZEIT: Tenebra

Ja, die Veröffentlichung von Tenebra mag anderthalb Monate zurück liegen, aber hierzu noch wenigstens eine kurze Rezension zu schreiben, ist mir eine Herzensangelegenheit. Tatsächlich ist es sogar meine zweite Review zum Album, da ich für die (noch) aktuelle Ausgabe #104 des Legacy-Magazins bereits einen kurzen Text dazu verfassen durfte... Wie dem auch sei, Herz und so. Warum? Weil es sich bei Krayenzeit um eine wirklich gute Nachwuchshoffnung im Bereich des Mittelalterrocks handelt. In einem Genre, das von ein paar großen Namen gerade zu dominiert wird, haben es die Stuttgarter nämlich innerhalb kürzester Zeit geschafft, sich nicht nur einen namen, sondern auch eine treue Fangemeinde zu verschaffen. Bei den anstehenden Tourterminen im Vorprogramm von Schandmaul werden sicher noch viele neue Anhänger hinzu kommen.

Tenebra ist der nunmehr zweite Longplayer von Krayenzeit, die mit Auf dunklen Schwingen im vergangenen Jahr schon ein beeindruckendes Debüt ablegen konnten. Dass man in so kurzer Zeit keine großen technischen und/oder stilistischen Entwicklungen erwarten darf, sollte klar sein. Tatsächlich wäre das aber auch gar nicht nötig, da die süddeutsche Truppe längst auf einem hohen Niveau mit Widererkennungswert arbeitet. Manchmal wirkt der sound auf Tenebra fast zu reif, homogen und geschliffen, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Sollte man Krayenzeit für ihre Professionalität kritisieren? Wohl kaum.

Besonders spannende Highlights gibt es natürlich auch. So wartet der unheimlich starke Titel Chimaera mit arabisch anmutenden Untertönen auf, während das Titelstück Tenebra und In Vino Veritas durch markante Ohrwurm-Refrains bestechen. Ich persönlich mag zudem das religionskritische 2000 Jahre Einsamkeit sehr - textlich wie musikalisch.

Ganz egal, wo man seine subjektiven Höhepunkte auf Tenebra entdeckt, objektiv gesehen haben Krayenzeit auf jeden Fall ein starkes Album abgeliefert. Hier und da könnte es für meinen Geschmack noch etwas verspielter und rauer sein. Die Damen und Herren wissen aber, was sie tun, und werden sicher noch viele spannende Entwicklungen in ihrer Laufbahn durchmachen, auf die ich mich schon wahnsinnig freue!

Trackliste
01. Intro - De Profundis
02. Tenebra
03. Ruf der Lamia
04. Noli Timere Messorem
05. Narrenschiff
06. 2000 Jahre Einsamkeit
07. Ein Tänzchen (mit Strick-Jig)
08. Fegefeuer
09. Niemandsrose
10. Chimaera
11. In Vino Veritas
12. Fiat Lux
13. Alles von mir

Veröffentlichung: 26.08.2016
Stil: Mittelalter Rock
Label: Oblivion/SPV
Website: www.krayenzeit.de
Facebook: www.facebook.com/Krayenzeit

Cover

12.10.2016 by Otti

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