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RING OF FIRE: Battle Of Leningrad

Scheinbar steht diese Woche im Zeichen des Comebacks, heute im Programm Ring Of Fire. Von 2000-2004 gab die Band drei Alben zum Besten um sich dann recht klanglos zu verabschieden. Nach einigen Besetzungswechseln sind jetzt nur noch noch Sänger Mark Boals (Yngwie Malmsteen, Royal Hunt) und Gitarrist Tony MacAlpine (Planet X, Steve Vai) vom Original Line-Up übrig um ihren neo-klassizistischen Heavy Metal erneut unters Volk zu bringen mit ihrem neuen Album Battle Of Leningrad. Also keine Spur von Country, wie man bei dem Namen vielleicht hätte vermuten können. Außerdem mit an Bord ist Keyboarder Vitalij Kuprij und als Gastmusiker unterstützen Jami Huovinen am Schlagzeug und Bassist Timo Tolkki das Trio auf dem neuen Werk.

Thematisch dreht sich das Ganze um die Schlacht um Leningrad im zweiten Weltkrieg (wer mehr darüber wissen will, Google hilft). Dementsprechend muss man sich auf viele verschiedene musikalische Sprünge einstellen, die von Krieg, Niederlage und letzter Hoffnung erzählen. So kommt der Opener Mother Russia recht episch daher während es dann bei They´re Calling Your Name richtg zur Sache geht. Man erkennt sehr schnell, dass die Musiker sehr genau wissen, was sie da tun, auch wenn sie sich an manchen Stellen scheinbar noch nicht richtig eingespielt zu haben scheinen. Manchmal dudelt es zu sehr, während die Gitarre versucht doch die Oberhand zu gewinnen und der Gesang seinen überflüssigen Teil dazu beiträgt. Aber das ist eher selten der Fall, insgesamt gibt es einen fetten Sound auf die Ohren, wie zum Beispiel mit der progressiven Nummer Empire oder dem powervollen Where The Angels Play. Balladen dürfen hier natürlich auch nicht fehlen und deswegen lassen Songs wie Land Of The Frozen Tears und Our World Zeit zum Durchatmen und kommen trotzdem gut rüber. Viel zu kitschig und ein bisschen drüber klingt allerdings Firewind, der absolut überspringen werden kann.

Mit dem Namensträger Battle Of Leningrad kommt dann aber wieder ein Track um die Ecke, der von den gewaltigen Gitarren profitiert und das Herzstück des Albums bildet. Der anschließende No Way Out ballert dann so richtig rein und durchbricht die fast durchgehende Endzeit-Stimmung mit rockigen Lines und krachigen Instrumentalparts, wobei diese auf dem Album nie wirklich zu kurz sondern eher manchmal zu lang kommen. Der Ender Rain fährt dann noch einmal runter ohne gänzlich im Regen zu verschwinden.

Ich gehe mit sehr gemischten Gefühlen aus diesem Album heraus. Zum Einen haben wir hier wirklich groß arrangierte Songs, die um ein schwarzes Kapitel der Menschheit kreisen. Zum Anderen wurde aber viel mehr gemacht, als was wirklich gewollt wurde. Recht hoffnungslos geht es auf der gesamten Platte zu, auch wenn ab und zu ausgebrochen wird. Durch die immer wieder wechselnden Parts bleibt oft nur ein Moment zum Rocken aber es ist auch die Frage, ob das der Hörer wirklich will. Fans von Mark Boals werden auf jeden Fall ihre Freude an Battle Of Leningrad haben. Okay, sind vielleicht noch ein wenig gewöhnungsbedürftig aber es ist nicht zu verkennen, dass wir hier ein Album mit großartigen Musiker haben, die in Zukunft wahrscheinlich noch ihren gemeinsam Weg finden werden.

Anspieltipps:
They´re Calling Your Name
Battle Of Leningrad
Rain

Tracklist
01. Mother Russia
02. They´re Calling Your Name
03. Empire
04. Land Of The Frozen Tears
05. Firewind
06. Where The Angels Play
07. Battle Of Leningrad
08. No Way Out
09. Our World
10. Rain

Veröffentlichung: 28.01.2014
Stil: Neoclassic Heavy Metal
Label: Frontiers Records

Cover

22.01.2014 by HerInfernalMajesty

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