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Greifenkeil: Blood Mystery

Ziemlich genau vor einem Jahr war es, als ich das Werk „Symbol“ des mir bis dahin unbekannten Projekts Greifenkeil rezensierte, und nun liegt mir seit geraumer Zeit „Blood Mystery“ jener Künstler im CD-Player, welches nun bereits am 9. Mai das Licht der Welt erblickte. Aus persönlichen Gründen gelingt es mir aber erst jetzt, Greifenkeils neue Veröffentlichung angemessen zu besprechen.

Was mir – wortwörtlich – zuerst ins Auge gefallen ist, ist dass diesmal alle Redakteure mit einem Originalexemplar beglückt wurden. Dankeschön an dieser Stelle an diejenige(n) bei GrenTzwert, die diese Entscheidung getroffen haben, denn dadurch kann man sich natürlich ein noch besseres Bild vom Gesamtkunstwerk machen, was m. M. nach gerade bei Greifenkeil wichtig ist.
Charakteristisch ist wieder A. von Greifenkeils Sprechgesang besonders in den Intros, während in den Haupttracks vor allem auf hypnotisierende Klänge und Sentenzwiederholungen gesetzt wird, die den geneigten Hörer auf die Reise zur Quelle des Lebens schicken, denn in Greifenkeils neuem Konzeptalbum geht es letztendlich um die Auseinandersetzung mit jener Flüßigkeit, ohne die wir nicht leben können und die allgemein als Blut bekannt ist, ohne dabei auf abgenutzte Klischees zurückzugreifen oder ein zu romantisiertes und verklärtes Bild zu zeichnen. Nicht dass es deshalb nicht düster zugehen würde – wem Stücke wie „Vendetta“ oder „Blood War“ nicht eine bedrohliche Atmosphäre vermitteln, ist eindeutig... seltsam, aber man sieht deutlich die Handschrift Greifenkeil. Statt die zum Mainstream gewordenen Vampir- und Blutbadmotive neu zu verkaufen, ist das (schlagende) Herz von „Blood Mystery“ die Verbindung zur keltischen Göttin Morrigan, der (wenn ich das richtig sehe..) das Album und insbesondere die Stücke „Goddess of Blood“ und „Tears of Blood“ gewidmet sind. Diese sind zugleich das Ende des Album vor dem Outro „Mystery“, in dem Herrn Greifenkeils Stimme uns wie aus den Intros gewohnt wieder hinausgeleitet, jedoch nicht ohne einen leicht benommen von den greifenkeilschen Klangwelten zurückzulassen.
Das einzige, was mich leicht stört, ist, dass darauf noch eine zweite Version von „Blood Mystery“ folgt (die bearbeitete für das Video, die zB ohne elbische Klänge, sonst aber auch gut ist), die so nicht ganz ins Konzept passt. Sei ihnen aber verziehen, weil es wohl keine andere Möglichkeit gab, den Track noch mit auf die CD zu packen. Außerdem merkt man sonst wie bereits beim Vorgänger, dass im wahrsten Sinne des Wortes Herzblut in das neue Werk geflossen ist und man sich auch mit dem Artwork, wie dem Berührungsschlüssel oder den im Portal mit Aktivierungscode (hinter der CD) zu findenden Lyrics, die ebenfalls eine Augenweide darstellen, Mühe gegeben hat.

Was man zu Greifenkeil allgemein aber sagen muss ist, dass wenn man wirklich etwas von der Musik haben will, man sich auch unbedingt darauf einlassen muss. Greifenkeil ist zwar tanztauglich und auch als Hintergrundmusik nutzbar, aber ganz ehrlich...für Backgroundgedudel kann man auch Musik ohne tiefgründigeren Inhalt benutzen. Abgesehen davon gibt es natürlich auch Leute, die elektronische Musik im Allgemeinen und eine Mischung aus Industrial und Ambient (und im Falle GKs noch einigem anderen wie DarkPsy oder auch den heidnischen Hintergrund) im Besonderen einfach nicht mögen oder nur als Lärm empfinden, und die werden an „Blood Mystery“ genauso wenig Freude haben wie an jeder andere Electro Musik auch. Den davon nicht betroffenen ist viel Freude mit „Blood Mystery“ und den folgenden Teilen der Trilogie zu wünschen.

Tracklist:

01. Reveal (Intro)
02. Blood Mystery
03. The Flow (Intro)
04. Blood Motion
05. Impasse (Motion)
06.Vendetta
07. Unleash (Intro)
08. Blood War
09. Goddess of Blood
10. Tears of Blood
11. Mystery (Outro)
12. Blood Mystery (Video Edit)

Veröffentlichung: 9. Mai 2008

Homepage: Greifenkeil
Label: GrenTzwert

Cover

16.06.2008 by Sijaita

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