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Kromlek: Finis Terræ

Vergleichsweise neu im Geschäft und doch schon recht erfolgreich... nein das passt nicht ganz. Immerhin ist die erste EP Kveldriður bereits 2005 erschienen, was ja nun auch schon sechs Jahre her ist. Dennoch hatten die Pagan- bzw Folk-Metaller aus Schweinfurt bis dato erst eine Langspielplatte. Diese erschien im Jahr 2007 und hört auf den interessanten Namen Strange Rumours... Distant Tremors. Seitdem warten die Fans der ersten Stunde auf eine Fortsetzung der Kromlek-Discographie, aber dieses Warten hat nun endlich ein Ende: Dieser Tage wird Finis Terræ veröffentlicht, ein Album welches sich (wie der Titel schon impliziert) vor allem mit dem Ende der Welt befasst.

Großer Pluspunkt vorneweg ist die unglaubliche Vielseitigkeit, mit der sich Kromlek präsentieren. ich persönlich finde zwar die Keyboards an manchen Stellen etwas zu dominant und aufdringlich, davon abgesehen aber ist der Sound durchweg ordentlich, und das obwohl man sich auf dem sehr breiten Feld austobt, welches die Kombination von Folk und Metal in all seinen Ausprägungen zulässt.
Hierfür konnte man auch hochkarätige Gastmusiker gewinnen: Joris und Mark von Heidevolk bringen ihren Gesang ebenso auf Finis Terræ ein, wie René von Equilibrium.

Interessant sind dabei nicht zuletzt die Ideen, welche Kromlek umtreiben. Egophaneia ist zum Beispiel ein sanftes, vollkommen unmetallisches Stück mit gesprochenen Lyrics eines Kindes, Metropolitan Roots mengt Keys unter harten Metal, die in ihrer Grundstruktur ein wenig an den Synthpop der 80er erinnern (und sich in diesem Fall wunderbar ins Soundgemenge einfügen) und Nekropolis´ Fall klingt wie eine gelungene Fusion von Black, Death und Gothic.

Wie schon erwähnt, ist das einzige, was mich auf Finis Terræ die bei manchen Songs sehr prägnante Dominanz des Keyboards, welches dadurch die anderen Instrumente auch bei härteren Passagen in den Schatten drängt und dem Album so meiner Meinung nach etwas Kraft raubt. Davon abgesehen aber überzeugen Kromlek auf ihrem zweiten Album vollkommen und dürften sich somit endgültig als ernstzunehmende Pagan-Recken etablieren.

Trackliste:
01. Iron Age Prelude
02. Nekropolis´ Fall
03. Angrlióð
04. The Cocoon
05. Mantikor
06. Manjushri aus mir
07. Moritvrvs immortalis
08. Ad rvbisconem
09. Bastion
10. Creation´s Crowning Glory
11. Metropolitan Roots
12. Egophaneia
13. Finis Terræ

Veröffentlichung: 08.04.2011
Stil: Black Metal/Experimental/Folk
Label: Trollzorn
Website: www.kromlek.de
MySpace: www.myspace.com/kromlek

Cover

04.04.2011 by Otti

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