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Interview (Musik)Blättern: Vorheriger Artikel | Nächster Artikel

dAVOS: Die Arbeit läuft auf vollen Touren!

Synthesizer-Mucke mit tiefschürfenden Texten ist das, was man mit dAVOS sofort in Verbindung bringen kann. In letzter Zeit waren die Jungs viel unterwegs mit genug namenhaften Bands, um sich selbst einen besseren Bekanntheitsgrad zu verschaffen und natürlich auch, um ihren melancholische Sounds unter die Leute zu bringen. Lange schon warten wir auf ein neues Album, es war also höchste Zeit für ein Interview, nach dem man sich auf ein gutes Jahr 2011 freuen darf!

Nadine:
Hi! Zu Anfang erstmal ein warmes Dankeschön, dass ich dieses Interview von euch bekomme. Wer von euch hat denn nun die ehrenvolle Aufgabe, meine Fragen zu beantworten?:)

Eric:
Hallo Nadine, ich bin Eric Nelson, der Sänger...

Nadine:
Euch gibt es ja schon seit 2004, Gerd Hall und Michael Ruin kannten sich ja schon durch die Band Sharon Next. Wie kam die Zusammenarbeit mit dir zustande?

Eric:
Gerd und Michael wollten ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen... Sie suchten einen Sänger, der ihre noch rohen Ideen, die mit ihrem Werken bis dahin nicht zusammen passten, vollenden und wussten nicht wo sie sich auf die Suche machen sollten. So sind sie eines Abends auf die Idee gekommen, sich in Karaoke Kellern an die Bar zu stellen, ein paar Getränke zu bestellen, und zu sehen was dann passiert. Ein paar Getränke mehr wurden es dann noch und ich kam auf die Bühne.
Clocks von Coldplay war das Lied meiner Wahl und danach schaffte ich es nicht mal mehr runter von der Bühne zu meinem Tisch. Die beiden schnitten mir den Weg ab und wenig später hatte ich Kopfhörer ihres portablen CDplayers mit Demos im Ohr und wir haben Nummern ausgetauscht. In der ersten Session entstanden dann auch schon die ersten Songs.

Nadine:
Wie würdet ihr eure Musik selbst beschreiben?

Eric:
Ein eigenes Genre würden wir sagen. Synthesizer Musik mit traurigen, tiefgehenden und schönen Melodien und noch E-Gitarren dazu. Trotzdem bleiben wir nicht bei einem Stil, die Songs sind so vielseitig, dass wir uns manchmal selbst wundern müssen, haha!

Nadine:
Schreibt ihr eure Songs denn alle zusammen oder gibt es einen Leadwriter bei euch? Und wie entstehen eure Songs? Mit welchen Intentionen geht ihr an eure Lieder ran und was wollt ihr dem Zuhörer vermitteln?

Eric:
Jeder bringt etwas ein, Sounds, Musik, Lines, Texte, wir sitzen und reden und tanzen und rauchen und jammen tage- und nächtelang zusammen - zuvor bringt eben jeder etwas von sich mit, und danach entstehen daraus Gesamtwerke. Dann hören wir es uns ein paar Tage später wieder an. Wenn es uns nicht überzeugt, schmeißen wir alles wieder weg und beginnen von vorne. Um nicht in Versuchung zu geraten löschen wir zusammen alle Spuren und Texte. Das ist manchmal schade aber wir denken in der Kunst gibt es keine Demokratie. Wenn einer von uns dreien NEIN sagt, dann ist es ein NEIN.
Man muss auch mal nein sagen können im Leben. Wir transportieren Gefühle und möchten dass diese bei den Zuhörern ankommen.

Nadine:
Laut eurer Homepage liegt euer Album Just Like Mine (2007) jetzt schon ein paar Jährchen zurück, allerdings gab es seitdem ja auch die dAVOS/ Heirstyle Split EP und eure Promo 2004-2010. Kann man denn in absehbarer Zeit auch mit einem neuen Studioalbum rechnen?

Eric:
Da hab ich gute Nachrichten für dich, das neue Album kommt 2011 und wird i can sense a tragedy heißen. Die Arbeit läuft auf vollen Touren und wir beschäftigen uns derzeit mit nichts Anderem! Es war aber nicht so, dass wir vor den Arbeiten zum neuen Album nichts getan haben: da waren viele einzelne Auftritte und auch eine Deutschland Tour im November 2010 letzten Jahres in welcher wir Diary of Dreams supported haben.

Nadine:
Woher kam die Idee ein Split-EP herauszubringen? Und sind die Leute von Heirstyle Freunde von euch?

Eric:
Für die einen sind sie Freunde, für die anderen sind sie Mitmenschen. Und je nach Stimmung schlägt das eine ins andere über und wechselt einmal hin und danach wieder her. Wir hatten auch schon gemeinsame Auftritte mit Heirstyle und sehen sie als exzentrische Ausnahmekünstler, die mit einer Energie im Raum stehen, die uns im Innersten rührt.

Nadine:
Ihr habt ja auch schon mit Künstlern wie And One und L’Ame Immortelle zusammengearbeitet. Habt ihr euch bei denen beworben oder sind die auf euch aufmerksam geworden?

Eric:
Wichtig ist der gegenseitige Respekt vor der Arbeit, die man zusammen und auch getrennt macht. Wir kannten und kennen diese Künstler schon lange, zu lange um auf Details einzugehen und freuen uns über jeden privaten und künstlerischen Kontakt. Wie genau die Zusammenarbeiten entstanden sind spielt da gar keine Rolle. Das beruht alles auf Gegenseitigkeit.

Nadine:
Ihr wart letztes Jahr mit Diary of Dreams in Deutschland unterwegs. Gibt es da ein paar spannende Stories zu erzählen? Und wie kamt ihr beim deutschen Publikum an? Und welcher Gig ist euch am besten im Gedächtnis geblieben?

Eric:
Berlin und München waren wegen unterschiedlicher Gründe mit Abstand am beeindruckensten aber ich möchte keinen Gig in der Tour runtermachen. Es war auf jeden Fall anstrengend, weil wirklich jeden Tag ein Auftritt zu absolvieren war. Und man kam dazu, dass man irgendwann nicht mehr weiß in welcher Stadt man ist, wenn man aufwacht. Das war aber das schöne daran finde ich. Das deutsche Publikum kennen wir schon lange und das Publikum kennt uns. Und wenn man sich kennt, dann ist es noch schöner.

Nadine:
Sind denn auch noch weitere Künstler in nächster Zeit auf eurer Zusammenarbeitsliste zu verbuchen?

Eric:
Ob es im Album noch dazu kommen wird, werden wir noch zusammen beschließen, bisher konzentrierten wir uns bei Album-Arbeit ja nur auf uns selbst. Auf EPs sind wir etwas experimentierfreudiger.

Nadine:
Wie sieht es aus mit 2011? Sind da schon weitere Gigs in Planung oder steht das Songwriting eher im Vordergrund?

Eric:
Wie gesagt geht es im Moment ums Album und um nichts Anderes. Im Herbst 2011 sind aber auch schon Gigs und Touren in Vorbereitung um unsere neue Platte unters Volk zu mischen.

Nadine:
Kann man denn irgendwann auch mal eine Headlinetour erwarten?

Eric:
Bereit sind wir schon längstens dafür und ob 2011 das Jahr dafür werden wird, werden wir alle zusammen noch erleben.

Nadine:
Dann bedanke ich mich für das Interview!

www.davos-music.com

Art des Interviews: Email
28.03.2011 by HerInfernalMajesty

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