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Interview (Musik)Blättern: Vorheriger Artikel | Nächster Artikel

Disposed To Mirth: Multikulti Metal, Metallica und Lady Gaga

"Aufgelegt zur Freude" klingt nich gerade nach einer Metalband, dennoch sind Disposed to Mirth mit ihrer neuen EP The Value Of Diamonds ganz vorne bei den harten Klägen dabei. Ich besuchte die Jungs in ihrem Proberaum in Münster und hatte eine Menge Spaß mit einer jungen, aufstrebenden Band, von der wir hoffentlich bald wieder was hören!

Nadine:
Hallo erstmal an euch vier. Habt ihr Lust euch mal eben vorzustellen?

Vladi:
Ich in Vladimir, ich spiel bei Disposed To Mirth Gitarre und bin 20 Jahre alt.

Matze:
Ich bin Matthias, Matze, 21 Jahre alt und Vocals.

Fabio:
Ich bin Fabio, 21 Jahre alt und spiele Schlagzeug.

Mario:
Ja, ich bin Mario und ich bin der Älteste und der Bassist und bin 23 Jahre alt.

Nadine:
Ich befinde mich gerade bei euch im Proberaum. Wie oft kommt ihr denn so zusammen, wann probt ihr so?

Mario:
In den letzten Wochen war das meistens so, dass wir an den Wochenenden gespielt haben, dass wir uns freitags getroffen haben, geprobt haben und dann losgefahren sind zum Spielen.

Fabio:
Ich wohn ja in Köln, deswegen ist in der Woche proben meisten schwer und dann proben wir vorher.

Nadine:
Das heißt du kommst immer von Köln hier rüber nach Münster? Ist das nicht ein wenig nervig?

Fabio:
Nee, ist umsonst (grinst) NRW-Ticket und dann hab ich noch meine kleine PSP und dann geht das. Die Fahrt ist ja auch nur zwei Stunden, das kann man leicht überbrücken mit Lernen.

Matze:
Und Pokémon spielen.

Nadine:
Aber es lohnt sich, du würdest dir nicht was anderes in Köln suchen?

Fabio:
Nee nee, es macht ja Spaß sonst würde ich das ja nicht machen.


"Wenn wir neue Songs schreiben, schlagen wir jedesmal ein neues Kapitel auf."

Nadine:
Auf eurer MySpace Seite, da verzichtet ich ja auf eine lange Geschichte wer wie wann dazugekommen ist. Könnt ihr die Geschichte von Disposed To Mirth mal eben in eigenen Worten zusammenfassen?

Matze:
So jetzt die echte?(alle lachen)

Nadine:
Gibt es denn eine unechte?

Vladi:
Oder meinst du wieso wir das nicht aufgeschrieben haben?

Nadine:
Nee, da steht ja jetzt nur wer ihr seid. Aber wie sich das entwickelt hat, wie ihr zusammengefunden haben und so

Vladi:
Mich selber interessiert das nicht bei anderen Bands, wie das so vorher gelaufen ist.

Matze:
Wieso sollen wir das dann den anderen sagen?

Fabio:
Oder sollen wir jetzt sagen, wie das bei uns gekommen ist?(alle lachen)

Nadine:
Och nö, macht ruhig weiter. Ihr sagt also was jetzt ist, ist wichtig und was vorher war ist eigentlich egal?

Matze:
Genau, es geht ja um die Musik an sich und nicht um die ganzen privaten Sachen, die da vorgefallen sind.

Nadine:
Dann machen wir's kurz. Wie seid ihr zusammengekommen?

Mario:
Das war damals so, wir hatten eigentlich alle andere Bands am Anfang und wir kannten uns durch Auftritte, also kannte ich Matze daher und so kam es dazu das wir irgendwann beschlossen haben, dass wir zusammen was probieren wollen.

Matze:
Wir hatten auch am Anfang einen ganz anderen Schlagzeuger und hatten einen Gitarristen, einen Bassisten und ich hab Gesang gemacht und dann hat sich das mit der Musik immer weiterentwickelt. Dann ist einer rausgefallen, weil das nicht so sein Ding war, der Schlagzeuger, dann haben wir Fabio dazugeholt, den kannten wir von einem Bekannten, der meinte "der spielt ganz gut Schlagzeug", dann so "Korrekt, den können wir an den Start holen". Und dann wollten wir noch einen zweiten Gitarristen und ich kannte Vladi noch von damals und da hab ich dann auch von Freunden gehört von damals, dass er immer noch Gitarre spielt und dann hab ich mich über Ecken bei ihm gemeldet und dann gesagt "Spiel mal vor" und das hat direkt gepasst, er konnte direkt bei allem mitspielen und so hat sich das dann so entwickelt.

Vladi:
Obwohl die Jungs am Anfang einen Gitarristen gesucht haben, der schon 18 war und sein eigenes Equipment hat.(lacht) Weil das hatte ich am Anfang alles nicht.

Mario:
Ja, du warst 17 und hattest kein Equipment.

Vladi:
Das hat aber alles so gut geklappt schon bei der ersten Probe.

Mario:
Und dann ging das so weiter, dann haben wir angefangen das erste Mal live zu spielen und so weiter und dann haben wir die Platte aufgenommen bei Jürgen, bei Lugosi Records, das war unser erstes Label vor Noizgate Records.

Matze:
Kurz vorm Abschluss des Albums ist dann der Gitarrist, der von Anfang an dabei war abgesprungen, aus privaten Gründen.

Mario:
Vor allem aus zeitlichen Gründen.

Matze:
Dann dachten wir uns "okay, ein Gitarrist weniger". Wir haben dann auch am Anfang gesagt, wir brauchen noch einen zweiten, lass mal Leute gucken und wir haben auch ein paar Leute eingeladen, die darauf Bock hatten aber das passte nirgends, hinten und vorne nicht. Und dann haben wir mit einem weitergemacht.

Vladi:
Das lag aber auch mehr daran weil wir gecheckt haben, das wir alle Freunde sind, wir machen nicht nur Musik zusammen, wir gehen auch zusammen feiern, hängen auch zusammen ab.

Matze:
Und die Chemie hat einfach nicht gepasst, die waren nicht...

Vladi:
DTM

Matze:
...so wie wir (alle lachen) Das hat meisten nicht gepasst.

Mario:
Vor Allem die musikalische Entwicklung war auch so, dass wir nicht unbedingt einen zweiten Gitarristen brauchten.

Fabio:
Wir haben auch gemerkt, dass das live auch mit einem Gitarristen gut geklappt hat. Die neuen Lieder wurden dann auch für eine Gitarre geschrieben.

Matze:
Am Anfang war es halt schwer mit den Liedern, die für zwei geschrieben sind, aber als wir angefangen haben neue Sachen zu schreiben, da haben wir auch gemerkt, dass wenn man unsere alten Songs für live ein bisschen umschreibt, dann geht das auch mit einem Gitarristen klar. Und dann hatten wir da auch keinen Bock mehr drauf zu suchen. Mehr Platz im Auto, mehr Bier!
(alle lachen)

Nadine:
Also seid ihr auch nicht mehr auf der Suche?

Alle:
(alle schütteln sofort die Köpfe)
Nee, nein, auf keinen Fall.

Nadine:
Ihr habt gerade gesagt, dass ihr vorher bei einem Label wart und dann habt ihr direkt zu einem anderen gewechselt, das heißt ihr sei schon immer ganz gut untergekommen.

Fabio:
Das mit dem zweiten Label, das war ja eher so Zufall, dass die uns gesehen haben.

Matze:
Die haben uns gesehen, fanden uns ganz geil und wollten uns haben. Und wir wollten was frisches Neues ausprobieren.

Mario:
Vor allem auch was, was uns weiterbringt. Jürgen hat uns auch immer viele Tipps gegeben und so und ich hab mit ihm gesprochen, dass wir eine Anfrage haben von einem anderen Label, dass auch vielleicht mehr Möglichkeiten hat als Jürgen jetzt. Er fand das gut, er hat uns auch immer unterstützt und hat mir dann auch gesagt, wir sollten das machen und hat sich dann auch in Verbindung mit denen gesetzt und die sind jetzt auch in Kooperation, dass wir als Label Noizgate Records haben und als Verlag noch den alten.

Matze:
Und er unterstützt uns auch noch immer, er steht immer noch hinter uns, kommt uns auch noch ganz oft besuchen. Der ist unser...

Alle:
Bandpapa! (alle grinsen)

Nadine:
Wer ist das genau?

Matze:
Jürgen Stegemann. Wenn man die Biographie bis ganz unten durchliest dann steht da auch Zezo von Dam, das ist sein Künstlername. Er ist früher auch in einer Band gewesen. Er hat auch die Biographie und so geschrieben. Wir haben gesagt: "Schreib mal was Kreatives". Er hat auch am Anfang direkt geschrieben, dass es kein Schwein interessiert wer wo wann auf die Welt gekommen ist und so ein Scheiß und so ist das auch halt eben.

Nadine:
Macht er auch die ganzen Layout Geschichten?

Vladi:
Nein, die ganzen Designs überlegen wir uns immer alles zusammen, dann schreiben wir das dem Designer, wie wir das haben wollen, der macht's und wenn's passt dann nehmen wir's.

Nadine:
Das heißt ihr hab auch einen eigenen Designer?

Alle:
Ja, genau.

Nadine:
Eure neue EP heißt ja The Value Of Diamonds. Als ich den Namen das erste Mal gesehen hab, da hat mich das mehr an eine Glamrock-Band erinnert. Und auch Disposed To Mirth (dt. Gesinnt zur Fröhlichkeit) ist ja schon ein sehr positiver Name, woran man in diesem "bösen Genre" gar nicht gewöhnt ist...

Matze:
Weil wir nicht böse sind, wir sind keine blutrünstigen Satanisten, menschenfressende Menschen, was weiß ich. Wir sind ganz normal auf das Glückliche hinaus und wieso sollten wir uns dann nicht auch so nennen und unsere Musik geht halt eben darauf aus im Endeffekt.

Vladi:
Wir haben aber keine Partytexte!

Mario:
Aber ich finde auch dadurch, dass diese ganzen Bands sich immer so nennen und die Texte immer so düster sind, wäre das auch ganz schön klischeehaft, wenn man das einfach so weitermacht.

Matze:
Mama wäre enttäuscht, wenn ich so eine Musik machen würde.

Mario:
Das ist eben auch ein ganz wichtiger Punkt, dass wir das so gemacht haben.

Nadine:
Ich glaube, ich finde am schlimmsten, dass man die Namen gar nicht lesen kann. (alle lachen)
Nee, ihr habt das schon so ganz gut gemacht, ist mal eine schöne Abwechslung

Matze:
Unseren kann man nicht aussprechen, haben wir ganz oft gemerkt.

Vladi:
"Disposed To Mirt" (sprich MIRT).

Fabio:
Viele kennen das Wort "Mirth" einfach nicht.

Matze:
Die Amis kennen das zum Beispiel gar nicht. Es ist ein altenglisches Wort.

Nadine:
Euer letztes Album hieß Menschenhai. Wieso habt ihr euch dafür entschieden, der neuen EP einen englischen Namen zu geben?

Matze:
Weil das Bildliche daran einfach viel schöner ist als "Die Werte der Diamanten". Ich finde The Value Of Diamonds hört sich einfach viel schöner an und so, und es sollte sich auch ein wenig auf die Texte beziehen und die sind ja auch auf englisch. Und das vorher mit Menschenhai, das ist halt das was beim Brainstorming rausgekommen ist.

Nadine:
Und dann wäre das aber auch nicht "Human Shark" sein können?

Vladi:
Das zum Beispiel klingt ziemlich doof. (grinst)

Nadine:
Und welche Überlegung steht hinter dem Namen?

Matze:
Wie das auf dem Bild auch dargestellt ist, das war auch auf jeden Fall unser Wunsch, dass eine Person halt versucht Diamanten zu fressen. Im Endeffekt heißt das, Diamanten sind übelst wertvoll in der Gesellschaft aber was ist das? Man kann es nicht essen, es ist einfach nur Stein und das ist so ein bisschen gesellschaftskritisch, von wegen "Geld ist die Welt" und so.

Nadine:
Gibt es denn essentielle Änderungen seid Menschenhai oder ist die neue EP einfach eine gute Weiterentwicklung von euch?

Vladi:
Ja, auf jeden Fall, allein schon weil wir die Platte ja jetzt auch so geschrieben haben, dass die mit einer Gitarre so voll wie möglich klingt. Wir haben auch im Studio versucht so wenig wie möglich eine zweite Gitarre einzubringen, sprich Zweistimmigkeit oder irgendwie Rhythmusgitarre oder so. Einfach so, dass wir es auch live so spielen, dass die Leute das wiedererkennen.

Matze:
Bei uns ist das aber auch ganz krass so, dass wenn wir neue Songs schreiben, dass wir auch jedes Mal ein neues Kapitel aufschlagen, so "Komm, lass doch mal hier was versuchen und das hier machen". Wir versuchen immer zu variieren und uns mit der Sache weiterzuentwickeln. Man merkt das auch wenn man von Menschenhai von den ersten Songs bis zu den letzten hört. Auch bei der neuen EP haben jetzt auch drei ganz neue Songs geschrieben, da spürt man dass wir uns da schon weiterentwickelt haben. Und da wollen wir auch weiter mit machen, immer wieder neue Sache ausprobieren. Immer das Gleiche machen langweilt ja auch irgendwann.

Nadine:
Matze, du hast deine Wurzeln in Irland. Lebst du denn schon immer in Deutschland?

Matze:
Nee, mein Vater war Soldat und da sind wir viel umgezogen. Wir haben in Irland, in England, in London und auch in Berlin gewohnt, immer hin und her gezogen. Und als meine Eltern sich getrennt haben, sind wir dann nach Deutschland gezogen.

Nadine:
Beziehen sich deine Texte denn auch auf die irirsch Mythologie?

Matze:
Ja, sehr oft sogar, zum Beispiel Diamonds In His Throat. wenn man da den Text durchliest, da bezieh ich schon eine ganze Menge drauf. Man nimmt das nicht so wahr aber Irland ist immer noch von seiner Geschichte sehr geprägt. Das kriegen die Menschen gar nicht so mit, das ist aber schon immer so gewesen. Und wenn jetzt irgendwas passiert dann untermalt man das nicht noch ständig.

Nadine:
Das heißt du bist im englischen ganz fit?

Matze:
Ich wurde zweisprachig aufgezogen aber befasse mich immer noch mit neuen Worten, ich muss auch mal was nachschlagen. Es ist ja nicht so, dass man dann alles kennt, ist ja im Deutschen auch nicht so, dass man jedes einzelne Wort kennt. Und jedes Wort hat ja auch einen anderen Klang und ich finde das auch interessant, wenn die Wörter sich schön anhören.

Nadine:
Aber es wurde dir schon ein wenig in die Wiege gelegt. Aber ist ja auch praktisch!

Matze:
Das auf jeden Fall. Vor allem die Aussprache! Das ist ja auch echt wichtig!

(Vladi und Fabio berühren sich hinter dem Kopf von Matze)

Nadine:
Streichelt ihr euch da gerade? (alle lachen)

Vladi:
Wir haben unsere Freundinnen lange nicht gesehen. (grinst)

Nadine:
Nee macht ruhig weiter! Schreibst du denn alleine die Texte oder dürfen sich die anderen auch daran beteiligen?

Matze:
Alle dürfen sich daran beteiligen, natürlich, aber für das Haupttext schreiben bin ich halt verantwortlich. Dann zeig ich das den anderen und dann wird da zusammen drüber geguckt und dann überlegt was man noch ändern kann.

Nadine:
Wie sieht denn insgesamt die Arbeit an den Songs bei euch? Macht einer das und der andere das oder macht ihr schon alle alles zusammen?

Fabio:
Im Prinzip fängt Vladi immer an, er bringt halt die Gitarre rein und meistens setz ich mich dann mit ihm zusammen. Ich mach dann das Schlagzeug halt mit ihm darüber und gucken dann mit Mario wegen der Struktur. Jeder bringt seinen Teil dann da rein aber anfangen tut eigentlich immer Vladi.

Vladi:
Aber es ist halt auch so, dass wenn Matze, der jetzt kein Instrument spielt, sagt, dass er irgendwie einen Akkordpart haben will, wenn es im Song passt dann versuchen wir das auf jeden Fall umzusetzen.

Fabio:
Alle Ideen werden mit reingebracht

Vladi:
Wir haben auch keine Lust einen Song live zu spielen auf den eigentlich keiner Bock hat. Wenn Matze jetzt irgendwie einen Wunsch hat oder Mario oder Fabio oder auch ich, dann versuchen wir das auf jeden Fall so klarzumachen, dass jeder einen Part hat, der einen am besten gefällt.

Fabio:
Jeder hat sein Stückchen.

Nadine:
Fabio, du kommst eigentlich aus Südamerika?

Fabio:
Ja, ich bin da aufgewachsen.

Nadine:
Voll die multikulturelle Band! (alle lachen)

Mario:
Ja, alle ausser ich!

Fabio:
Ich bin in Spanien geboren, in Valencia, und dann haben wir da erstmal gewohnt und dann ging's nach Südamerika, so ungefähr war der Ablauf. Aber hauptsächlich hab ich in Südamerika gewohnt.

Nadine:
Und wie kamst du dann nach Deutschland?

Fabio:
Meine Eltern sind Deutsche. Mein Vater ist Lehrer und der hatte dann Auslandsarbeit in einer deutschen Schule gemacht und dann sind wir nach dem Ablauf der Zeit wieder zurück nach Deutschland. Acht Jahre waren wir da und dann sind wir wieder zurückgekommen. Aber im Endeffekt war das auch ganz cool. (grinst)

Nadine:
Und was ist mit den anderen beiden?

Vladi:
Ich komm eigentlich aus Kasachstan, da bin ich geboren. Ich bin dann da zum Kindergarten gegangen und dann mit fünf ein halb bin ich dann nach Deutschland gezogen.

Nadine:
(zu Mario) Und bei dir?

Mario:
Ich bin der Münsteraner Junge, ich bin hier geboren worden, immer hier gewesen, studiere auch hier (lacht) und werde auch immer hier bleiben.

Nadine:
Ja, die Deutschquote muss ja auch irgendwo herkommen (alle lachen) Fließen denn eure ausländischen Wurzeln in die Musik mit rein?

Matze:
Das ist genau das Thema. Wir haben so oft gelesen, dass Leute so meinten "Wo sind denn die ethnischen Hintergründe geblieben? Da hört man ja gar nichts!" und so blablabla und dann denkt mann sich so "Woher weißt du das dann? Warst du jemals da?" Die kennen dann wahrscheinlich nur Kalinka und Katjuschka und so und das wars's. Sag du mal!

Vladi:
Also mit den ethnischen Einflüsse ist das bei mir so, mein Papa hat mir mal ein paar Akkorde auf der Gitarre gezeigt und die verwend ich jetzt immer also die Tonläufe davon. Das heißt jetzt aber für mich nicht, dass jeder Song irgendwie russisch klingen muss. Wenn es irgendwie passt, dann machen wir das halt, wenn nicht, dann nicht. Wenn Matze jetzt einen Teil dazu beiträgt, dann ist der ethnische Einfluss ja schon im Text aber eben nich musikalisch. Wenn die Leute das nicht verstehen dann keine Ahnung!

Fabio:
Bei mir ist das ja beim Schlagzeug auch so, da hol ich mir Ideen aus den lateinamerikanischen Trommeln aber man erkennt das nicht direkt wieder aber die Ideen kommen halt daher. Ich spiel jetzt nicht unbedingt das ganze Lied so einen Latin-Beat durch.

Matze:
Jetzt mal im Ernst, die Musik würde auch nicht gut klingen wenn man sowas da reinbringen würde. Wenn ich da jetzt irgendwie mit einer Flöte, so einer Panflöte da stehen würde (alle lachen). Das erwarten eben die Leute wenn die hören, da kommen Jungs mit ethnischen Einflüssen, da kommt dann einer mit einem irischen Akzent und einer Panflöte! Das denken halt die Leute! Bei uns sind die Hintergründe auf jeden Fall nicht so stark eingebunden, dass man jetzt sagen kann "das klingt jetzt super-russisch oder super-spanisch". Wir haben das einmal gelesen, obwohl wir das nie gesagt haben, dass denen die spanischen Gitarrenläufe voll gut gefallen, weil das kommt auch total oft vor bei unseren Songs.

Vladi:
Wir planen das jetzt nicht irgendwie, dass wir einen Song haben, wo wir sagen "der MUSS jetzt russisch klingen". Wenn es jetzt wirklich passt und uns das allen gefällt, dann machen wir's. Aber wir sind jetzt nicht darauf aus, dass das unbedingt so klingen muss.

Nadine:
Wo wir gerade bei Musikstilen sind, was hört ihr denn privat so? Orientiert ihr euch denn viel an Bands, die so Mucke machen wie ihr oder fließen da auch andere Sachen mit rein?

Vladi:
Bei mir sind das auf jeden Fall System Of A Down, Deftones, Tool, A Perfect Circle, Limp Bizkit, die ganzen älteren Sachen. Das sind für mich die größten, auf jeden Fall!

Fabio:
Also Einflüsse hol ich mir aus anderen Musikstilen jetzt nicht so, eher von den Beats her. Zuhause hör ich dann auch viel Reggae und auch Jazz das spiel ich auch sehr gerne, dann Dub-Step, Elektromucke also eigentlich so ziemlich vebreitet alles. Ausser Indie-Musik, die mag ich jetzt nicht so. (lacht)

Vladi:
Indie mögen wir alle gar nicht!

Matze:
(zu Vladi) Ich steh voll auf Indie!

Mario:
Ich kann mir das auch reinziehen nur nicht so lange.

Matze:
Ich finde, wenn die Musik kreativ ist, dann kann man sich das auf jeden Fall reinziehen, egal ob das Rap oder Hip Hop ist, ein bisschen Black und Death Metal bis hin zu elektronischer Musik, Dub-Step, Jazz, von allem sowas. Ich hab auch auf dem MP3-Player von Kate Nash über Biomorph bis The Mars Volta, da bin ich ein Riesenfan von, alles drauf.

Fabio:
Lady Gaga!

Matze:
Lady Gaga find ich auch ziemlich geil.

Fabio:
Die ist wenigstens kreativ.

Matze:
Wir hören eigentlich alles, also ich geh auch gerne auf Elektro- oder Indieparties, weil es einfach Spaß macht und die Musik zum Feiern ist. Die Musik die wir machen ist keine Partymusik, wir machen...(schaut sich um)...pff...jetzt hab ich da was angefangen und ich kanns nicht zu Ende bringen (lacht) Ich lösch das wieder (alle lachen).

Nadine:
Ihr macht Abgeh-Musik. Oder Ausrast-Musik.

Matze:
Ausrast-Musik, genau!(lacht)

Nadine:
Also bei euch gibt's multikulti, alles mit rein?

Matze:
Ja, alles mit rein. Ich find auch so Old-school Hardcore Bands finde ich auch sehr inspirierend, weil so zum Beispiel die Abläufe von dem Gesang über die Gitarre, das find ich richtig geil.

Nadine:
Ihr seid ja noch recht viel unterwegs dieses Jahr...

Mario:
Wir sind dieses Jahr echt viel unterwegs, wir haben insgesamt über hudert Shows dieses Jahr und sind gut bedient. Zum Glück!

Vladi:
Gott sei dank, echt!

Matze:
In einer sehr schweren Szene, es gibt ja pro Quadratmeter über hundert Bands...

Mario:
Wir sind auch echt dankbar, dass wir da auch so angenommen werden und da so spielen dürfen.

Nadine:
Und wie lässt sich das mit eurem Privatleben vereinbaren?

Matze:
(alle lachen) Die Band ist unser Privatleben, alles andere ist das, was man daneben machen muss.

Nadine:
Aber die Band ist ja nicht euer Hauptberuf, ihr verdient da ja nicht euer Geld mit!

Alle:
Nee, nein. (lachen)

Nadine:
Ich mein ihr seid ja noch jung und sicher am Studieren oder in der Ausbildung...

Vladi:
Schüler! Matze und ich sind noch Schüler. (lacht)

Matze:
Schüler und Studenten! Wir beide sind jetzt wieder Schüler, wir haben jetzt beide dieses Jahr unser Fachabi angefangen.

Vladi:
Auch wegen Kindergeld und so... (lacht) Nein, Quatsch!

Fabio:
Mario und ich sind halt Studenten und ab und zu ist das auch mal anstrengend, wir sind ja auch jedes Wochenende unterwegs, aber es macht ja auch Spaß!

Mario:
Vor Allem, man lernt ja auch total viele andere Leute kennen von anderen Bands und so weiter.

Matze:
Und auch viele Städte.

Mario:
Man kommt echt soviel rum, wir sind ja dieses Jahr auch noch in Tschechien für fünf Tage auf Tour.

Vladi:
(die Hand zu einer Siegerpose erhoben) Und feiern da auch Sylvester!

Matze:
In Prag am besten.

Mario:
Und das ist für uns schon voll geil, dass wir auch so rauskommen. Das ist ja nicht unbedingt so Gang und Gebe, dass die Bands auch die Chance mal kriegen so rauszukommen und dafür sind wir einfach sehr sehr dankbar.

Matze:
Das treibende Element für die Band überhaupt immer weiter zu machen ist eben dieses Auftreten und auch überall hinkommen. Man sieht voll viel. Man ist mal in irgendeiner Stadt gewesen, hat echt viele Leute kennengelernt weil man ist von dem kleinsten Kaff in den größten Städten gewesen und man hat echt alles gesehen.

Mario:
Man kriegt auch echt viel wieder von den Leuten, was einen immer wieder aufbaut. Wenn die Leute ein Shirt kaufen oder eine CD kaufen, wenn man dann irgendwo hinkommt und die Leute ein Shirt von einem tragen oder so, dann ist das schon richtig geil.

Vladi:
Oder wenn die die Texte kennen!

Mario:
Ja, das ist richtig krass!

Vladi:
Das kann man gar nicht so fassen, oder wenn die mal ein Foto mit einem haben wollen, ich versteh gar nicht wieso. (lacht)

Mario:
Oder ein Autogramm auf die CD oder so. Das ist schon echt crazy manchmal.

Fabio:
Was ich auch cool finde ist, wenn wir manchmal Konzerte mit Bands spielen, die eine ganz andere Musikrichtung machen als wir und das ist dann auch immer lustig. Zum Beispiel letztens, wo war das? Georgs Marienhütte? Die haben da ganz andere Musik gespielt, da waren dann auch immerhin vier Leute, die uns dann auch ganz gut fanden.

Vladi:
Immerhin vier Leute. (grinst)

Nadine:
Besser als gar keiner!

Vladi:
Auf jeden Fall!

Mario:
Jeder Auftritt lohnt sich auch, wenn man auch vielleicht nicht von allen Leuten sag ich mal "gefeiert" wird, wenn die eher auf "softere" Musik stehen oder so. Und dann gibt's aber trotzdem ein paar Leute, die einen doch dann cool finden und das ist dann der Grund wieso wir dann auch bei solchen Shows mitspielen.

Matze:
Wenn irgendwelche jungen Leute aus der Szene dann zu einem kommen und sagen: "Hey, du bist mein Vorbild!" dann denkt man so "WAS?" (lacht)


"Die Band ist unser Privatleben"
Nadine:
Wie kam es denn zu der Tour in Tschechien? Das sind ja schon ein paar Tage...

Mario:
Ja, fünf Tage, vom zweiten Weihnachtstag bis einen Tag vor Silvester. Oder Silvester, weiß ich gar nicht

Vladi:
Nee, bis zum 30.

Mario:
Der Tourmanager von der Tour ist auch der Tourmanager von Here comes the Kraken gewesen, mit denen wir auch gespielt haben und so kam auch der Kontakt. Zwei Bands wurden schon fest gebucht für diese Tour, das sind ja auch zwei deutsche Bands, die wir ganz gut kennen und der fand uns halt ganz cool und dann sind wir da so eingerutscht in das Paket, in das Dreier-Paket. Das ist echt geil!

Fabio:
Das erste Mal in Tschechien! (lacht)

Nadine:
Ist das denn der erste Auslandseinsatz für euch?

Mario:
Wir haben auch mal in Belgien gespielt, am Ostende, am Meer. Da waren wir sogar schwimmen im Meer.

Matze:
Da hab ich noch Videos von, die muss ich auch nochmal online stellen... War aber cool, da waren auch schon Leute, die uns kannten. Das fand ich auch cool.

Mario:
Ja, voll komisch!

Nadine:
Das heißt, ihr kommt schon mit eurer Musik gut rum!

Mario:
Es geht halt heute ganz viel auch über's Internet, das ist halt der Vorteil, dass sich die Leute das nochmal bei MySpace reinziehen vor dem Konzert.

Matze:
Das ist aber auch harte Arbeit. Wir sitzen ja nicht den ganzen Tag zuhause rum oder so.

Nadine:
Kümmert ihr euch denn selber um das Booking oder habt ihr eine Agentur dabei?

Mario:
Also eine zeitlang haben wir das selber gemacht und haben das auch immer weiter ausgebaut. Vor zwei knapp Monaten ist da jetzt auch eine Agentur zugekommen, aus Hamburg und die helfen uns jetzt auch viel bei Konzerten vor Allem für's Ausland. Über die haben wir jetzt auch die Shows in Belgien gekriegt aber hauptsächlich läuft das noch über uns selber. Wenn wir halt gefragt werden dann spielen wir da.

Nadine:
Werdet ihr denn mehr gefragt oder stellt ihr mehr selber die Anfragen?

Mario:
Anfragen machen wir so gar nicht mehr. Am Anfang halt, da ist das so das Schneeballprinzip. Man muss halt am Anfang viel Arbeit reistecken und irgendwann kriegt man dann das auch wieder und wird dann auch mal angefragt. Das ist echt unglaublich, wir haben früher viel rumgebaggert, viel auch über Gigtausch und so weiter gemacht und irgendwann kam dann die Zeit als die ersten Anfragen kamen, ob wir mal da oder da spielen wollen. Und das läuft jetzt gerade an und wird immer mehr, zum Glück!

Nadine:
Wo seht ihr euch denn selber in, sagen wir mal, fünf Jahren? Also wenn es jezt so weitergeht wie jetzt...

Matze:
Wenn das so weitergeht wie jetzt... Es hat sich jetzt von innerhalb einem Jahr quasi verdoppelt... (grinst)

Mario:
Mit der ganzen Arbeit ebnen wir uns ja quasi einen Weg, der uns alles offen hält, auch bis irgendwo vielleicht ganz nach oben. Aber es ist halt schwer zu sagen, wo man dann vielleicht in fünf Jahren ist. Ich glaube, wenn du dir heutzutage die besten Chancen erarbeiten kannst, dass du wirklich die Chance hast hochzukommen. Aber das man sicher sagen kann, dass man es schafft, das kann man ja heute fast gar nicht mehr. Mit dieser Arbeit wollen wir uns einfach den Weg frei machen und uns selber die Chance geben, dass wir es schaffen können.

Nadine:
Und wo würdet ihr euch dann gerne sehen?

Fabio:
Rock am Ring (alle lachen)

Vladi:
Das wäre natürlich ein Traum, auf so einem Festival zu spielen.

Matze:
Weltweite Tour, Headliner, davon leben.

Nadine:
Und wen hättet ihr dann als Support?

Matze:
Als Support hätten wir dann...(überlegt kurz) METALLICA! (alle lachen)

Nadine:
Geil...alle wollen immer mit Metallica spielen...

Matze:
Das ist einfach die größte Band, die mir gerade eingefallen ist. Wenn ich jetzt Bands sage, die ich wirklich geil finde, das wäre... obwohl...

Vladi:
Metallica das wäre schon ultimativ

Matze:
Aber das wäre so ein totaler Zusammenklatsch. Ich glaub nicht, dass die Leute, die übelst auf Metallica stehen, stehen auf die Musik, die wir so machen.

Nadine:
Könnte schwierig werden... Okay, dann mal eine Band in eurem Bereich vielleicht? Oder wen würdet ihr gerne mal supporten?

Vladi:
Boah, The Faceless!, ich zumindest, oder die 36 Crazy Fists! Ja, auf jeden Fall.

Matze:
Ich hab schon eine von meinen Favouriten supportet. Wir haben Walls Of Jericho mal supportet, ein Plek vom Bassisten hat Vladi klar gemacht und ich hab zuhause ein Poster mit Unterschriften. Das war so richtig krass, echt solche Übermenschen. Aber da gäbe es viele Bands. Ich würde eigentlich alles supporten was im Moment so unterwegs ist, die mir gefallen..

Nadine:
Auch Lady Gaga?

(alle lachen)

Matze:
Klar, auch Lady Ga Ga.

Fabio:
Ja genau und dann im Background bei der! (alle lachen noch lauter)

Nadine:
A propos, habt ihr denn schonmal darüber nachgedacht auch mal was mit Gesang zu machen? Vielleicht auch mal eine Kooperation mit einer anderen Band?

Matze:
Wir hatten früher Gesang. Von mir. Ich war früher ein sehr sehr schlechter Sänger und deswegen haben wir das abgeschafft (grinst). Aber was weiß ich, wir machen ja manchmal auch zum Spaß, nur für uns, jedenfalls haben wir das früher viel gemacht, wir haben so unplugged Sachen gemacht. Wir haben unsere eigenen Songs auf akustischen Instrumenten gespielt und ich hab clean dazu gesungen. Gibt's bei YouTube auch noch ein paar Videos zu. Unsere eigenen Tracks dann eben auf Akustikgitarren und einem Cajon und ich hab halt clean gesungen und ich finds nicht so schlecht was ich gesungen hab. (grinst)

Mario:
Das war echt ganz geil!

Matze:
Nee, aber Cleangesang, wenns jetzt kein Schreien ist oder sowas, sondern irgendwas melodisches, clean-mäßiges ist.. keine Ahnung... mal was anderes ausprobieren.

Nadine:
Und wie geht's überhaupt bei euch im Moment weiter? Seid ihr denn fleißig Songs am Schreiben, damit es vielleicht auch bald mal wieder ein Album gibt?

Mario:
Also ein Album ist auf jeden Fall in Planung, das soll nächstes Jahr rauskommen aber wann wurde jetzt noch nicht gesagt. Auf jeden Fall nächstes Jahr da wird ein Longplayer kommen, keine EP.

Vladi:
Und auf jeden Fall mit neuen Elementen aber da wolle wir noch nichts zu sagen.

Matze:
Staatsgeheimnis! (grinst)

Vladi:
Ja, wir experimentieren gerade ganz viel, haben uns auch neues Equipment gekauft.

Matze:
Wir wollen uns jetzt auf jeden Fall auch ein bisschen intensiver damit befassen. Es entwickelt sich immer weiter bei uns und wir sind, wie du schon meintest, auch noch alle recht jung und wir können ja immer weiter machen so ungefähr.

Fabio:
Wir wollen einfach schauen, was wir so hinkriegen.

Vladi:
Wir wollen aber auch nicht zuviel versprechen, wir sind jetzt gerade am experimentieren, vielleicht einfach wieder eine Stufe höher zu kommen. Das ist auf jeden Fall unser Ziel auf jeden Fall wieder neuen, frischen Sound.

Matze:
Vielleicht ändert sich das auch volle Kanne wieder. Wir wollen auch auf jeden Fall Kontraste in den Songs reibringen, dass das auch unterschiedlich klingt und da arbeiten wir immer ganz hart dran und das geht auch meistens nur, wenn man auch mal anderes ausprobiert und so, dann klingen die Songs auch anders.

Nadine:
Also habt ihr gerade keine festen Termine sondern schaut, wo ihr hinkommt?

Fabio:
Ja, es ist halt nie gut unter Stress zu arbeiten, eigentlich, wir wollen lieber mehr Arbeit reinstecken.

Mario:
Wir machen uns da auf jeden Fall keinen Stress, wir lassen uns eher Zeit.

Fabio:
Wir können natürlich keine drei Jahre warten bis wir wieder zehn Lieder haben (grinst)

Mario:
Sicher ist, dass wir nächstes Jahr wieder eine neues Album haben nur wann genau wissen wir noch nicht.

Nadine:
Das heißt, man kann sich aber auf jeden Fall drauf freuen?

Mario:
Auf jeden Fall!

Nadine:
Also an Fragen von meiner Seite war es das jetzt eigentlich. Wollt ihr denn noch irgendwas sagen oder etwas loswerden?

Fabio:
Hallo Mama! (alle lachen)

Mario:
Auf jeden Fall danke, dass du hier warst!

Nadine:
Ich hab zu danken, das ihr so gesprächig wart!

www.myspace.com/disposedtomirth

Art des Interviews: face2face
09.09.2010 by HerInfernalMajesty

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