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Armageddon Dildos

HISTORY PART ONE

1986 - Kassel: Sänger und Gitarrist Uwe Kanka spielt in einer New Wave-Beat-Punk-Band, während Keyboarder und Programmierer Dirk Krause, seit den fruehen achtziger Jahren im Synthi-Pop und Elektro-Sound verwurzelt, an Sounds und Grooves tueftelt. Keine Gemeinsamkeiten? Doch: ein gemeinsamer Proberaum und wieviele Beziehungen fangen so an...?!

3 Jahre später, 1989, gruenden sich die ARMAGEDDON DILDOS
Das kreative Duo beginnt Songs zu schreiben und will von Anfang an seinen Sound auch auf der Buehne präsentieren. Innerhalb weniger Monate haben sie bereits die ersten zehn Konzerte mit großem persönlichen Aufwand und selbst geklebten Plakaten organisiert und gespielt. Die Liveperformance der ARMAGEDDON DILDOS war vom Start weg immer schweisstreibend, explosiv und ein Maximum an Energie.

Kassel - Frankfurt - Berlin - New York: Das erste Demo mit den urspruenglichen Versionen der späteren Indie-Hits "EAST-WEST" und "NEVERMIND" manövrieren sie dank persönlicher Beziehungen in die Hände der Frankfurter Techno-Koryphäe TALLA 2XLC, der das Duo bei Music Research unter Vertrag nimmt. Bereits 1990 trägt die Zusammenarbeit erste Fruechte: die Debuet-Single "EAST-WEST" entwickelt sich bald zum Hit auf deutschen EBM-Tanzflächen. Der stetige Focus auf eine mitreissende Live-Show soll sich bereits zu diesem fruehen Zeitpunkt ihrer Karriere bezahlt machen. Auf dem ersten gesamtdeutschen Festival dieser Colouer in Ost-Berlin begeistern die ARMAGEDDON DILDOS neben reinen Dance-Acts wie Moses P.(heute Rödelheim Hartreim Projekt) und Sven Väth, das Publikum merkt schnell die extreme Tanzbarkeit der Exoten des Abends.

Auch der Veranstalter ist begeistert und lädt die DILDOS zu einem Showcase auf das New Music Seminar 1991 in New York ein. Hier spielen die ARMAGEDDON DILDOS u.a. mit Snap und verzeichnen mit nur einer Single im Ruecken ihren ersten inter-nationalen Erfolg. Zudem hat Sire Records USA ein Auge auf die Band aus Deutschland geworfen. Wieder zuhause wird das Debut-Album "THAT´S ARMAGEDDON" in Kassel eingespielt und produziert.

Budapest - New York: Ein zufälliger Besuch in Budapest, stellt eine weitere Etappe in der Historie der ARMAGEDDON DILDOS dar: An einem Plattenstand auf einer Messe kursiert eine "THAT´S ARMAGEDDON"-CD. Kontakte wurden geknuepft und nur zwei Wochen später erhält die Band eine Einladung in eben jener Halle live zu spielen. Dies ist der Beginn einer bis heute andauernden Beziehung zwischen den DILDOS und Budapest. Bislang spielte die Band neunmal dort vor ausverkauftem Haus und begeisterte jedes Mal 1.200 Leute.

Noch im selben Jahr (1991) erscheinen die Maxis "NEVER MIND" und "RESIST". 1992 erscheint die Maxi "HOMICIDAL MANIAC" als Vorbote zum zweiten Album. Hiermit wagen sie den noch etwas vorsichtigen Schritt um verqueren Popsong; ein abgedrehtes, gesampeltes Gitarren-Solo und ein ueberdrehter Textformen eine verrueckte Killer-Vision. Die ARMAGEDDON DILDOS touren ausgiebig, ziehen von Kassel nach Duesseldorf und bereiten das kommende Album "HOMICIDAL DOLLS" vor. Das Album erscheint 1993, ist ein deutlicher Schritt vom traditionellen EBM hin zu härterem INDUSTRIAL in konventionellen Songarrange-ments. Die Medien feiern das Album und nennen die DILDOS "die Speerspitze modernen Industrials". "HOMICIDAL DOLLS" zeigt, dass elektronische Musik grooven kann, hart sein kann und klassischen Rockschemata ihrer Zeit voraus ist.

SIRE RECORDS USA signed die ARMAGEDDON DILDOS und veröffentlicht "HOMICIDAL DOLLS" später zeitgleich mit dem 94er Album "LOST" sowie einer nur fuer den amerikanischen Markt produzierten Cover-Maxi mit sechs Versionen des Morrissey-Klassikers "EVERYDAY IS LIKE SUNDAY". Die EP "FEAR" (1993) vertieft die Ansätze poppiger, songorienter Strukturen mit dem eindringlichen Titeltrack, dem tanzbaren "DR.P..." und subtilen Jungle-Loops unter dem kuehlen "THE DAWN".

Ein weiterer Abstecher zu dem New Yorker Music Seminar fuehrt die ARMAGEDDON DILDOS 1993 im TUNNEL auf ein Billing mit Wax-Trax Industrial-Instanzen wie Sister Machine Gun, My Life With A Thrill Kill Kult und einigen Dance-Acts.

Die Compilation alter und vergriffener Maxis und diverser Remixe, "07104", zieht im Fruehjahr 1994 einen Schlussstrich unter das bisherige Schaffen der Band.

Budapest - Duesseldorf: Als sich Uwe Kanka und Dirk Krause in den Arbeiten zum dritten Album "LOST" Metr befinden, werden sie von Keith "Fluffy" Auerbach -bestens bekannt als Produzent von Ministry, Revolting Cocks, Pigface, Skinny Puppy und den quirligen Elektro-Terroristen Skatenigs- kurzfristig eingeladen, dies im Chicagoer Wax Trax-Studio aufzunehmen. Gleichzeitig erhalten die ARMAGEDDON DILDOS das Angebot die Nine Inch Nails in den USA zu supporten. Wenn es kommt,dann kommt es...Die Studio-Termine und Support-Shows ueberschneiden sich und die DILDOS ziehen die Album-Aufnahmen den Konzerten vor.

Unter dem Einfluss der amerikanischen Metropole und der Mithilfe von Keith Auerbach und Skatenigs-Gitarrist Matt Mitchell nimmt die langgehegte Vision modernen Industrial-Rock-Pops endlich die konkrete Form an: Ob das ueberschwenglich tanzbare "STUPID LITTLE SQEEZER", das anruechige "HAUT", oder die beiden Single-Auskopplungen "TOO FAR TO SUICIDE" und "UNITE" - alle zeugen von eben jenem Streben nach spannenden, explosiven Songs.

Im Laufe der Zusammenarbeit mit den Studio-Musikern verstärkt sich der Wunsch, auch die Live-Konzerte mit einem Drummer und Gitarristen aufzustocken. Fuer ein Showcase auf der Kölner Popkomm 1994 mit den Labelkollegen Bigod 20, den Gothik-Metallern Amorphis und den französischen Treponem Pal werden fuer Drums und Gitarre Volker Borchert und Frank Thomas von der Trash-Metal-Formation Accuser verpflichtet. Das Live-Quartett liefert eine sensationelle Show ab, die ARMAGEDDON DILDOS hinter-lassen einmal mehr staunendes Publikum.

Fuer die seit längerer Zeit anstehende Tournee im November/Dezember ´94 zum Album "LOST" stösst der ehemalige Trommler der englischen Band Doctor+The Medics, STEVE "VOM" RITCHIE, zu den DILDOS. Als Gitarrist wird UWE OSTERLEHNER, der bereits Studio- und Live-Erfahrung mit den Krupps und Deathrow gesammelt hat, gewonnen. Im Anschluss an eine erfolgreiche Tournee, die sich bis zum Fruehjahr ´95 durch Europa streckt, werden die vier Jungs im Sommer ´95 kurzerhand nach Roskilde eingeladen.

Um Mitternacht auf der drittgrössten Buehne in Roskilde...

Die Band ist nervös, hat Respekt vor der Lokation und ist unsicher, was da auf sie zukommt. Band auf der Buehne, Vorhang auf und vor der Buehne mehr als 8.000 Musikbegeisterte, die die ARMAGEDDON DILDOS frenetisch feiern und die Hits Zeile fuer Zeile mitsingen.

Eine erneute Clubtour Anfang ´96 führt die ARMAGEDDON DILDOS durch Skandinavien, Spanien, Holland, Österreich und Deutschland. Mit Abschluss dieser Tournee trennt sich die Band mit der Maxi "UNITE" in aller Freundschaft vom Label ZOTH OMMOG und Music Research und unterschreibt bei Metronome.

Duesseldorf - London: Seit März ´96 arbeiten Uwe und Dirk in Duesseldorf und London mit den Produzenten Bob Kraushaar (Pet Shop Boys, David Bowie, etc.) und Andy Gill (Gang of Four, Michael Hutchence, etc.) an dem Major-Debuet und vierten Album mit dem Titel "SPEED".

HISTORY PART TWO

Nach der 97´ Speed-Tour (u.a. als Supportact von Anne Clarke), der 99´ Ten Years of Zoth Ommog Anniversary Tour und dem Release des letzten gemeinsamen Albums Rematch - produziert von Mathias Black (Tommy Stumpf, The Fair Sex, Karl Bartos), erschienen auf Zoth Ommog, verläßt Dirk Krause die Band aus privaten Gründen.

Der Neuanfang: Für Sänger und Gitarrist Uwe Kanka bedeutet dies aber nicht das Aus der Dildos. Für ihn war klar, daß das Projekt Armageddon Dildos weitergeführt werden muß. Nach einer kurzen Zeit der Besinnung und dem Erwerb von Equipment, machte er sich an die Arbeit von neuem Material. Gemeinsam mit Mathias Black und der Unterstützung von Dave Andersson (Frank Popp Ensemble) und der schwedischen Sängerin Malin wurden Tracks produziert und mehreren Plattenfirmen angeboten.

Es kam zu dem Vertragsabschluß mit Ausfahrt MV und der Veröffentlichung von Morgengrauen im Mai 2003 auf deren Label Electric Blue.

Die zwölf Tracks auf Morgengrauen zeichnen sich durch ihre musikalische Vielfalt aus. Außerdem, und anders als bei früheren Produktionen der Dildos, entschied sich Uwe dafür größtenteils auf Deutsch zu singen.

On Stage: Jetzt ging es darum ein Konzept zu entwickeln, um das neue Material und die altbewährten Songs der Dildos dem nationalen und internationalen Publikum zu präsentieren. Erste Konzerte in Stockholm, London und Berlin zeigten, daß die neuen Dildos auf dem richtigen Weg waren. Das Publikum war begeistert von der energetischen und sehr abwechslungsreichen Show, bei der Uwe anfangs von Dave Andersson am Keyboard und Malin am Mikrofon unterstützt wurde. Später übernahm Rene Nowotny (Recto Scanner) die Tastenabteilung und komplettiert wurde die Band durch den Düsseldorfer Gitarristen Ulf Häusgen (Electric Pow Wow, The Fair Sex, Testify). Für den Livesound der Dildos ist Mathias Black verantwortlich. In dieser Formation und mit neuer Bühnenshow präsentierte sich die Band u.a. auf dem WGT 2004 und dem Nocturnal Festival 2005. Eine Europa und USA Tour ist für 2006 geplant.

Remixe: Nach der Veröffentlichung von Morgengrauen remixt Uwe auf Anfrage erfolreich Songs von z.B. Plastic Noise Experience, Ayria, Implant, Rector Scanner und Inertia. Durch diese Zusammenarbeit entstand die Idee, eine EP mit Remixen von Tracks der Morgengrauen Produktion zu releasen.

Sangreal: Eine Idee wird Wirklichkeit. Acht Remixversionen die unterschiedlicher nicht sein können und zwei neue Tracks sind das Ergebnis. Mit Dark Obsession und Conversion, den zwei neuen Songs auf der EP Sangreal, weisen die Dildos auf die musikalische Ausrichtung des im nächsten Jahr zu erwartenden Silberlings hin.

Genre: Elektro

Homepage: http://www.armageddondildos.de/

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Articles with Armageddon Dildos as main topic:

14.02.2011Armageddon Dildos: Untergrund(Rezension: Musik)

Several posts that contain "Armageddon Dildos" as a term:

03.12.2010Various Artists: Advanced Electronics Vol. 8(Rezension: Musik)
17.06.2011Various Artists: Alfa Matrix re:covered Vol.2 – a tribute to Depeche Mode(Rezension: Musik)

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